Meldungen bis Dez 2003...
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Erhöhtes Suchtrisiko bei Essgestörten
Forscher des National Center on Addiction and Substance Abuse an der Columbia University in New York fanden bei einer Analyse von über 500 Studien heraus, dass Menschen, die unter Essstörungen leiden, ein fünfach erhöhtes Risiko haben, von Alkohol oder Drogen abhängig zu werden. Umgekehrt zeigte es sich, dass drogenabhängige Teenager elfmal häufiger eine Essstörung entwickeln als ihre Altersgenossen.
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Soja schützt das Herz, Soja-Essenzen nicht
Bei einer Untersuchung an Affen fanden Forscher der Wake Forest University heraus, dass Soja herz und Gefässe schützen kann. Nahrungs- und Ergänzungsmittel mit Antioxidantien wie Isoflavonen, die in Soja enthalten sind, sollen diese Schutzwirkung nicht haben.
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Bierbäuche kommen nicht vom Bier allein
Eine Studie des University College London über die Ess- und Trinkgewohnheiten von rund 1100 Männern und 1200 Frauen in Tschechien ergab, dass Menschen, die regelmässig mehr als einen Liter Bier pro Woche tranken, nicht häufiger einen entsprechenden Bauch hatten oder übergewichtig waren als Bierverächter. Sie schliessen daraus, dass vom Bauchumfang nicht auf den Biertrinker geschlossen werden kann.
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Zähneputzen schädlich nach sauren Speisen
Nach dem Essen von sauren Speisen sollte man 30 bis 60 min warten, bevor man die Zähne putzt. Dies fanden Forscher der Universität Göttingen bei einer Untersuchung an 11 Probanden. Sie liessen diese jeweils 6 Proben aus Zahnmaterial im Mund tragen, welche täglich in saure Flüssigkeit getaucht und dann geputzt wurden. Direkt nach dem Säureangriff wurden 10-20 % mehr harte Zahnsubstanz abgebürstet als bei einer Wartezeit.

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Viel Zink fördert das Risiko für Prostatakrebs
Forscher des "National Cancer Institute" fanden in einer Studie mit rund 47'000 Patienten, dass Männer, die zuviel Zink zu sich nehmen ein erhöhtes Risiko tragen, an Prostatakrebs zu erkranken. Verglichen wurden 2 Gruppen, die entweder täglich 100 mg Zink einnahmen, respektive auf eine entsprechende Nahrungsergänzung verzichteten. Es wird in der Folge empfohlen, keinsefalls mehr als täglich 15 mg Zink einzunehmen.
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Milch und Butter schützen Kinder vor Asthma
Forscher des "National Institute of Public Health" in Bilthoven, untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von 3'000 zweijährigen Kindern und brachten sie in Beziehung zu den beobachteten Asthmasymptomen. Man konnte zeigen, dass Kleinkinder, die regelmässig Vollmilch und Butter zu sich nahmen, deutlich seltener Asthma entwickelten als solche, die keine Milchprodukte bekamen.
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Alkohol erhöht Risiko für Mastdarmkrebs
Dänische Forscher fanden bei der Beobachtung von 29'000 Männern und Frauen im Alter zwischen 23 und 95 Jahren, dass regelmässiger Alkoholkonsum das Risiko erhöht, an Enddarm-krebs zu erkranken. Personen, die pro Woche mehr als 41 Mal Alkohol tranken, wiesen ein doppelt so hohes Risko für Tumore auf, wie Nichttrinker.
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Kirschen vermindern das Gicht-Risiko
Forscher der University of California fanden bei der Kontrolle des Harnsäurespiegels von Frauen vor und nach dem Konsum von 280 g Süsskirschen, dass der Gehalt an Harnsäure im Blut vermindert war. Die Harnsäure ist verantwortlich für Gelenkentzündungen bei Gicht.
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Kohlenhydratarme Diät nicht empfehlenswert
Aufgrund einer Analyse von über 100 Studien kommen Forscher der Stanford University zum Schluss, dass aus medizinischer Sicht für Diäten mit einer Reduktion der Kohlenhydrat-Einnahme weder etwas dafür noch dagegen spricht. Klar ist gemäss Artikel im Journal of the American Medical Association nur, dass eine verminderte Kalorienaufnahme zu einer Gewichtsreduktion führt.
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Übergewicht erhöht Krebsrisiko
Wissenschaftler der American Cancer Society fanden bei der Beobachtung von 900'000 Erwachsenen über einen Zeitraum von 16 Jahren, dass Übergewicht das Risiko an Krebs zu sterben erhöht. Bei Frauen war das allgemeine Krebsrisiko gegenüber Normalgewichtigen um 52 % erhöht. Bei Männern mit massivem Übergewicht waren es sogar 62 %.
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Gesättigte Fette lagern sich um Organe ab
Für eine Studie untersuchten Forscher der John Hopkins University 84 Personen im Alter zwischen 55 und 75 Jahren. Sie fanden, dass wer viel Fleisch und Butter mit entsprechend viel gesättigten Fettsäuren zu sich nimmt, in seinem Körper vermehrt viszerales Fett ablagert. Darunter versteht man Fett, dass sich um innere Organe ablagert. Das viszerale Fett steht dabei im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für hohen Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Unklar ist noch, ob eine Umstellung der betroffenen Personen auf mehr ungesättigte (pflanzliche) Fette die Menge des viszeralen Fetts reduziert.
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Fisch schützt Herz von Diabetikerinnen
Forscher der Harvard University kommen aufgrund einer Studie mit 5'000 Diabetikerinnen zum Schluss, dass diese möglichst oft Fisch essen sollten. Sie können so ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken. Frauen, die pro Woche mindestens 5 Fischmahlzeiten zu sich nehmen reduzieren das Risiko um 64 %. Bei 1 bis 3 Mahlzeiten pro Monat ist noch eine Reduktion von 30 % zu verzeichnen. Die Forscher vermuten, dass für männliche Diabetiker ähnliche Effekte zu erwarten sind.
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